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§ 15: Die Dichotomie von Sein und Sollen

I. Die logische Differenz

Dazu aus dem Legal Theory Lexicon von Lawrence B. Solum jetzt der Artikel Fact and Value.

VI. Von der formalen zur Fuzzy-Logik

Literatur: Axel Adrian, Grundprobleme einer juristischen (gemeinschaftsrechtlichen) Methodenlehre, 2009, Zusfg. in: ders., Wie wissenschaftlich ist die Rechtswissenschaft? – Gibt es eine bindende Methodenlehre?, RTh 41 (2010), 521–548; Jan C. Joerden, Logik im Recht, 2005, 8. Kap. m. Nachw., Oliver Munte, Fuzzylogik und Ausbildungsunterhalt, Rechtstheorie 32, 2001, 533-557 

Oliver Munte ist ganz angetan von der Fuzzy-Logik und hat dazu testweise ein kleines Expertensystem implementiert. Munte vernachlässigt jedoch, dass auch die Fuzzy-Logik nur nach eindeutig beschriebenen Regeln arbeiten kann, so dass sie nur hilfreich ist, wenn man die juristischen Fragen vorher in solche Regeln übersetzt hat. Das ist, wie Munte zeigt, für bestimmte Fallkonstellationen zwar durchaus möglich.  Die Rechenarbeit erledigt dann zwar die Maschine. Aber jederzeit kann jemand daherkommen und geltend machen, dass die Umsetzung in das Maschinenprogramm an dieser oder jener Stelle nicht adäquat sei oder bestimmte Umstände des Falles nicht berücksichtige. Am Ende ist Fuzzy-Logik deshalb wohl doch nicht mehr als eine Metapher.

Ähnliche Einwände bei Joerden, S. 347 f.

 

 


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